Das Team der Beratungsstelle


Das Team des Frauennotrufs besteht aus 7 Mitarbeiterinnen, die sich 4 Stellen teilen.

Darunter befinden sich Dipl.-Sozialpädagoginnen und Dipl.-Sozialarbeiterinnen, eine MA Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin und eine Erzieherin.

Die Mitarbeiterinnen, welche in der Beratung tätig sind, haben eine Weiterbildung zur Traumafachberaterin absolviert und verfügen über verschiedene therapeutische Zusatzqualifikationen.

 

Der Verein


Der Frauennotruf Lübeck wurde 1989 als Verein gegründet, ist gemeinnützig und arbeitet politisch sowie konfessionell unabhängig. Er unterhält seit 1990 eine Beratungsstelle und hat als freier Träger mit der Hansestadt Lübeck einen Vertrag sowie Zielvereinbarungen geschlossen, die die Art der Bezuschussung, den Arbeitsauftrag und die Maßnahmen festlegen.

Aus dem Kooperationsvertrag mit der Hansestadt Lübeck:

"(...) Zweck des Vereins ist die Hilfe von sexueller Gewalt betroffenen oder bedrohten, insbesondere vergewaltigten Mädchen und Frauen. (...) Durch diesen Zuschussvertrag sollen durch die Stadt folgende Aufgaben gefördert werden:

  • Betrieb einer Beratungsstelle in der Hansestadt Lübeck

  • Unterstützungsangebote, insbesondere Beratung und Begleitung für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die von sexualisierter Gewalt betroffen bzw. bedroht sind sowie deren private und professionelle Unterstützungspersonen

  • Öffentlichkeits-, Präventions- und Prozessarbeit an die allgemeine Öffentlichkeit, insbesondere an Mädchen und Frauen sowie an Fachkräfte aus pädagogischen, psychosozialen und juristischen Arbeitsfeldern und deren Vernetzung."

 

Der Frauennotruf Lübeck hat folgende Trägerschaften mit ergänzenden Arbeitsaufträgen und Finanzierungsmitteln vom Land Schleswig-Holstein übertragen bekommen:

Trägerschaft für das Angebot der Psychosozialen Prozessbegleitung Schleswig-Holstein, Landgerichtsbezirk Lübeck

Trägerschaft für die Koordination KIK - Kooperations- und Interventionskonzept - Netzwerk bei häuslicher Gewalt - Region Lübeck

 

Mitgliedschaft in Dachverbänden:


LFSH Dachverband der Frauenfacheinrichtungen und Frauennotrufe des Landes Schleswig-Holstein

bff - Bundesverband der Frauenfacheinrichtungen und Frauennotrufe

Der Paritätische

 

  

Qualitätssicherung


Das Selbstverständnis unserer Einrichtung und unseres Arbeitsansatzes beruht auf der "Handreichung zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Beratungsarbeit der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen" sowie den Ethikrichtlinien des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff).

Alle Beraterinnen sind traumapädagogisch oder traumatherapeutisch ausgebildet und nehmen regelmäßig an Supervision und Fortbildungen teil.

Jährlich legt der Verein der Stadtverwaltung und dem Land in einem Finanz- und Sachbericht die ordnungsgemäße Erfüllung der Zielvereinbarungen und der Verwaltung des Budgets und der Zuschüsse dar.

  

Beschwerdemanagement


Sollte sich eine Frau durch die Beratung im Frauennotruf nicht zufriedenstellend oder gar fehlerhaft behandelt fühlen, möchten wir sie ausdrücklich ermutigen, dies mit uns zu besprechen, damit Missverständnisse geklärt werden können.

Es ist selbstverständlich möglich, die Beratung mit einer anderen Mitarbeiterin fortzuführen.

Zur Klärung eines Konfliktes durch eine externe und neutrale Einrichtung haben Sie die Möglichkeit, sich an die Schlichtungsstelle des bff zu wenden:

bff: Bundesverband Frauenfachberatungsstellen und Frauennotrufe - Schlichtungsstelle

Petersburger Straße 94, 10247 Berlin

e-mail: schlichtungsstelle(at)bv-bff.de

fax: 030 32299 501

Hier finden Sie das Faltblatt der Schlichtungsstelle sowie eine Fassung in Leichter Sprache.